Aktuelles

Autorenlesung

Die Kunstjournalistin Bettina Wohlfarth (Paris) stellt ihr Buch Wagfalls Erbe vor.

 

Es ist die Geschichte eines Kunstfälschers, der im besetzten Paris erlebt, wie die Nazis jüdische Kunst im Jeu de Paume zusammenrauben. Es geht auch um ein besonderes Bild, in das der Kopist eine Liebesgeschichte verwoben hat. Viel später findet seine Tochter Carolin die Tagebuchaufzeichnungen von VIktor Wagfall.

Viktor Wagfall weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Mit einer Mischung aus Sentimentalität und spleeniger Selbstvergewisserung, die das Altwerden mit sich bringen kann, setzt er sich Mitte der neunziger Jahre jeden Tag an den Schreibtisch, um ein nie erzähltes Geheimnis vor dem endgültigen Vergessen zu bewahren. Wer war Isidor Schweig?
Vor und während des Zweiten Weltkriegs lebte Wagfall unter eben diesem Namen als Gemäldefälscher in Paris und fertigte virtuose Kopien von Malern wie Courbet, Renoir, Bonnard oder Matisse an [...]
Wagfalls Hinterlassenschaft einer lange verschwiegenen Vergangenheit wird zu einer Herausforderung für seine Kinder. Viele Jahre nach seinem Tod stößt seine Tochter Karolin, die sich als Fotografin ausgerechnet Paris als Wohnort ausgesucht hat, nicht nur auf das Manuskript, sondern auch auf ein bedeutendes Gemälde.

 

Wann: 17. November 2021, 20.00 h

Wo: Buchhandlung RosaLux

 

Text und Bildquelle: Osburg Verlag


Autorenlesung    Diese Lesung muss wegen Corona leider ins kommende Frühjahr verschoben werden. Es tut mir außerordentlich leid.

Die Autorin Sybille Baecker wird ihren neuesten Krimi Kehrwoche vorstellen. Dazu gibt es ein schwäbisches Whiskytasting.

Ein vielschichtiger Kriminalroman und ein Kommissar, mit dem man gern einen Feierabendwhisky trinken würde.

Eigentlich wollte es Kommissar Brander zur Abwechslung einmal ruhig angehen lassen, doch daraus wird nichts: Die Mutter seiner Adoptivtochter Nathalie wird tot aufgefunden, und die Kollegen von der Tübinger Kripo haben die junge Frau als Täterin im Visier. Während Brander versucht, Nathalie zu helfen, erschüttert ein zweiter Mord die Universitätsstadt. Niemand scheint die Tote zu kennen. Doch die Ermittlungen ergeben: Alle Befragten lügen. Was soll hier unter den Teppich gekehrt werden?

 


 

Text und Bildquelle: emons:


Literatur am Donnerstag

Wir lesen den Roman "Meister und Margarita" von Michail Afanassjewitsch Bulgakow in der Neuübersetzung von Alexandra Berlina (Anaconda Verlag) vor.

 

Nächste Termine:

4. November 2021,  18.15

Es liest: Dorothea von Vacano

 

18. November 2021, 18.15

Es liest: Jan Kosok

 

2. Dezember 2021, 18.15

Es liest: Ulrike Dahmen

Wir lesen unter Coronabedingungen, 2G+

 

Moskau zu Beginn der 1930er-Jahre: Der Teufel sucht die Stadt heim und stürzt ihre Bewohner mit tatkräftiger Unterstützung seiner Zauberlehrlinge in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Es ist die verdiente Strafe für Heuchelei, Korruption und Mittelmaß. Doch zwei Gerechte genießen Satans Sympathie: der im Irrenhaus sitzende Schriftsteller, genannt 'Meister', und Margarita, dessen einstige Geliebte. Bulgakows Gesellschaftssatire aus der Sowjetzeit ist ein faustisch-fantastisches Meisterwerk.

 


Michail Bulgakow wurde am 15. Mai 1891 in Kiew geboren und starb am 10. März 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt und zog dann nach Moskau, um sich ganz der Literatur zu widmen. Er gilt als einer der größten russischen Satiriker und hatte zeitlebens unter der stalinistischen Zensur zu leiden. Seine zahlreichen Dramen durften nicht aufgeführt werden, seine bedeutendsten Prosawerke konnten erst nach seinem Tod veröffentlicht werden.

 

Text- und Bildquelle: randomhouse.de


Im Archiv finden Sie Veranstaltungen der Buchhandlung RosaLux der Vergangenheit.